Alte Gompa im Pauenhof

 

PHOWA

Es gibt verschiedene Buddhas, die Reine Länder geschaffen haben, in denen sie leben und in denen wir eine neue Existenz annehmen können. Eines dieser Länder ist das Reine Land Sukhavati von Buddha Amitabha. In der Phowa-Praxis schulen wir unsere Fähigkeit, unser Bewusstsein in dieses Reine Land zu übertragen. Wir können während des Sterbevorgangs dieses Praxis durchführen, um das Bewusstsein in diese reine Existenz zu übertragen. Wir nehmen so am Ende eines Lebens Bewusstsein und Erkenntnis in ein neues Leben mit. Normalerweise haben wir keine Kontrolle über die künftige Wiedergeburt und müssen wieder von vorne anfangen, weil wir alles vergessen haben. Bei der Übertragung des Bewusstseins können wir unsere jetzige Erkenntnis mitnehmen in die neue Existenz.

Die Wesen im Reinen Land Sukhavati werden aus einer Lotosblume geboren und haben einen Lichtkörper. Sie haben nie mehr eine niedere Wiedergeburt und leben dort wie ein Arhat, d.h. wie jemand, der Befreiung erlangt hat. Die äußeren Bedingungen im Reinen Land sind so, daß man dort gerne den Buddhismus praktiziert. Es gibt dort keine Hindernisse für die spirituelle Praxis. Wesen im Reinen Land haben die freie Wahl, wieder einen Körper anzunehmen, um damit anderen helfen zu können.

Wenn wir einschlafen, löst sich die grobe Ebene unseres Geistes auf und unsere bewusste Wahrnehmung hört auf. In der Traumphase löst sich auch der subtile Geist auf, bis wir im Tiefschlaf die subtilste Ebene des Geistes erreichen. Das ist die Ebene des Geistes, die von einem Leben zum anderen weitergeht. Der sehr subtile Geist verlässt mit dem Tod den Körper. Er geht ins Bardo und von dort ins nächste Leben. Der sehr subtile Geist ist derjenige, der durch Phowa übertragen werden soll. Der grobe Geist existiert im Zusammenhang mit unserem Körper und seinen Sinnesorganen und löst sich im Tod auf. Der sehr subtile Geist existierte bereits vor unseren Leben und wird für alle Zeit weiterexistieren.

Buddha identifizierte sich mit seinem subtilen Geist, nicht mit seinem groben Körper. Der Körper ist nur ein Hotel, in dem wir für kurze Zeit wohnen. Wir sterben und werden wiedergeboren, weil wir uns mit einer groben, momentanen Ausstrahlung identifizieren.

Winde sind die Energien, die den Geist tragen. Der Geist selbst hat keine physischen Eigenschaften und kann sich nicht bewegen; er braucht den Wind dazu. Die Winde fließen durch subtile Kanäle, die Nadis. Das wirkliche Ich ist ein sehr subtiler Geist sowie der Wind, der diese Energie trägt. Wenn man die Winde und den Geist im Zentralkanal sammelt, hört das grobe Bewusstsein auf, und es bleibt die sehr subtile Ebene des Geistes übrig.

In der Meditation der Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantra geht es darum, die Winde im Zentralkanal zu sammeln. So wird künstlich die Situation herbeigeführt, bei der der grobe Geist aufgelöst wird und der sehr subtile Geist manifest wird. Dabei soll man versuchen, das Bewusstsein beizubehalten. Das Hauptziel der Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantra ist, mit dem sehr subtilen Geist über die Leerheit, den Weisheitsaspekt der buddhistischen Lehre, zu meditieren. Innerhalb des Sutra wird nur die grobe Form unseres Geistes erklärt und wir können so die Leerheit nur mit unserem groben Geist erkennen. Aber im Tod löst sich der grobe Geist auf. Wenn wir die Leerheit mit der subtilen Ebene unseres Geistes verstehen, können wir auch im Tod bewusst bleiben und uns die nächste Form unserer Wiedergeburt aussuchen.

Es gibt 9 Punkte, durch die der Geist im Tod den Körper verlassen kann. Der Geist soll nach oben raus aus dem Scheitelchakra zu Buddha Amitabha; das ermöglicht eine höhere Wiedergeburt. Geht der Geist nach unten raus, ergibt das eine niedere Wiedergeburt. Das Zeichen dafür ist, daß die Körperwärme nach unten geht; d.h. der Körper wird erst oben kalt und dann unten. Wenn der Geist den Körper nach oben verlässt, ermöglicht dies eine höhere Wiedergeburt. Die weiteren Punkte neben dem Scheitelchakra, durch die der sehr subtile Geist den Körper verlassen kann, sind die Augen, die Ohren, die Nasenlöcher, der Mund, die Stelle zwischen den Augenbrauen (3. Auge), Nabel, Popo, Geschlechtsorgan. Wir sammeln den Geist und bringen ihn durch den Zentralkanal nach oben, damit der Geist mit Buddha Amitabha eins werden kann.

Die zwei Arten von Phowa:

I. Übertragung in einen anderen Körper:

Es ist der Körper von jemandem, der auf Grund seines Karmas gestorben ist; der Körper ist aber noch gesund.

Übungsweg: Der Geist geht immer dorthin, wo unsere Konzentration hingeht.

1. Den sehr subtilen Geist als blauen Buchstaben HUM im Herzchakra visualisieren und sich darauf konzentrieren.

2. Eine Schädelschale nehmen, einen blauen Buchstaben HUM hineinzeichnen und sich vorstellen, daß dort der sehr subtilen Geist hineingeht.

3. Den sehr subtilen Geist in einen Toten übertragen.

Sollte man nur machen, wenn man alt und krank ist und es von großem Nutzen ist, daß man weiterlebt. Nicht aus egoistischen Gründen durchführen!

II. Übertragung in ein Reines Land:

Möglichkeit, in ein Reines Land zu gelangen, wenn wir auf Grund unserer Verwirklichungen eigentlich nicht dorthin kommen würden.

1. Übung für die Übertragung des Bewusstsein

a) Vorbereitung: Zuflucht nehmen zu den Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha

b) Eigentliche Meditation zur Übertragung des Bewusstseins

c) Abschließende Stufen

2. Eigentliche Übertragung des Bewusstseins zum Zeitpunkt des Todes:

a) Wie die Übertragung des Bewusstseins zu praktizieren ist, wenn der eigene Tod kommt.

aa) Die Zeichen des bevorstehenden Todes analysieren: wenn mehrere Zeichen gleichzeitig auftreten, naht der Tod.

aaa) Physische Zeichen:

Schluckauf, während man sein kleines oder großes Geschäft verrichtet = noch 6 Monate bis zum Tod

Keine inneren Geräusch hören, wenn man sich die Ohren zuhält = 3 Monate

Wenn man auf einen Fingernagel drückt wird er weiß und anschließend nicht mehr rosig = 6 Monate

Beim Sex kommt beim Mann rote Flüssigkeit, bei der Frau weiße = 1 Monat

Schluckauf beim Sex = 1 Monat

Die Exkremente riechen sauer = 6 Monate

Keine Geschmacksempfinden beim Essen = 5 Tage

Kein Geruchssinn mehr = 3 Tage

Der Kot ist kalt = 1 Tag

Die Nasenspitze dreht sich nach oben und wird trocken = 1 Woche

Die Zähne sind trocken = 6 Monate

Man kann die ausgestreckte Zunge nicht mehr sehen = 8 Monate

Auf der Zunge bilden sich schwarze Flächen = 2 Tage

Die Augäpfel ziehen sich zurück = 4 Tage

aab) Geistige Zeichen:

Plötzlicher Wunsch, einen Platz zu verlassen, an dem man sich sonst wohl gefühlt hat

Gewohnheiten kehren sich um

Die Intelligenz verschlechtert sich

aac) Traumzeichen:

Nackt verreisen

Auf einem Esel Richtung Süden reisen

In einem einfachen Land Richtung Süden gehen

Von schwarzem/r Mann/Frau gefangen werden und Richtung Süden gebracht werden

Auf Todesfall in der Familie deutet hin: die ganze Erde ist von roten Blumen bedeckt; man pflückt rote Blumen; die Zähne fallen aus

Tod der Eltern oder des spirituellen Lehrers: Gebäude stürzt ein

Der spiritueller Lehrer oder eine wichtige Person stirbt: Sonne und Mond fallen vom Himmel runter

ab) Methoden, um den Tod zu verzögern: die Sadhana des Buddha Amitayus (Buddha des langen Lebens) ausüben; die Vasenatmung machen; Verdienste ansammeln; negative Handlungen vermeiden

ac) Eigentliche Praxis während des Todesprozesses.

b) Wie man Freunden und Verwandten hilft, wenn ihr Tod kommt.

Anmerkung: Phowa gehört zu den sechs Yogas des Naropa, einem indischen Tantriker im Mittelalter. Das ist eine Reihe von Übungen, die zur Vollendungsstufe des Tantra gehören. Phowa ist nicht geheim, sondern kann von jedem praktiziert werden, der über genügend Erfahrung auf dem tantrischen Pfad verfügt. Man benötigt keine Einweihung dafür und muss kein tantrisches Gelübde ablegen. Phowa ist auch mit anderen Gottheiten möglich; Buddha Amitabha dient hier als Beispiel, weil er oft für die Phowa-Praxis angewendet wird. Man sollte Phowa nicht zu oft machen, da es die Lebensspanne verkürzt.

Vasenatmung:

Dies hilft, das gesamte Bewusstsein am Herzen zu versammeln. Gute Vorübung zur Phowa-Praxis. Gehört zur Vollendungsstufe des Höchsten Yoga-Tantra.

Den Beckenboden leicht anspannen. Die Winde, die sich im unteren Teil des Körpers befinden, im Zentralkanal nach oben zum Herzen ziehen.

Durch die Nase einatmen. Die oberen Winde von oben zum Herzen bringen und dort sammeln. Den Beckenboden jetzt ganz anspannen. Die oberen und unteren Winde werden am Herzen zusammengedrückt. Sich vorstellen, daß der Tropfen am Herzen ganz von den unteren und oberen Winden umgeben ist und mit ihm eins werden. Der Tropfen am Herzen habt die Größe einer Erbse. Der Beckenboden muss jetzt nicht mehr länger angespannt werden. Den Atem anhalten, so lange es angenehm ist. Durch die Nase ausatmen und sich weiter auf den Tropfen am Herzen konzentrieren. Man kann diese Übung 7 mal, 21 mal oder noch öfters hintereinander durchführen. Dazwischen sollte man ein paar entspannte Atemzüge vornehmen.

Phowa-Sadhana:

Die Zufluchtsobjekte visualisieren: Den Lehrer als eins mit Buddha Amitabha betrachten und so das Tor öffnen, damit Buddha Amitabha mit uns in Kontakt treten kann. Der Lehrer ist das Verbindungsglied zu den heiligen Wesen. Dazu die Drei Juwelen Buddha, Dharma und Sangha visualisieren.

Die Ursachen der Zuflucht visualisieren: Sich die Leiden im Samsara vergegenwärtigen.

Zuflucht nehmen: Den inneren, spirituellen Weg gehen, den Buddha gelehrt hat.

Erzeugung des Erleuchtungsgeistes (Bodhicitta): Liebe und Mitgefühl zu allen Wesen entwickeln.

Herabsenden des Nektars und Reinigung: Die Segnungen der Buddhas und Lamas empfangen. Dadurch wird die Lebensspanne verlängert.

Einladung des Verdienstfeldes: Die Buddhas bitten, daß sie aus ihren Reinen Ländern zu uns kommen. Alle Heiligen Wesen in die Buddhas einladen. Sich vorstellen, daß sich das ganze Verdienstfeld in Buddha Amitabha auflöst. Wenn nur noch Buddha Amitabha da ist, ihn über dem eigenen Kopf visualisieren. Die Überzeugung entwickeln, daß sich alle Objekte der Zuflucht auf unserem Scheitel befinden.

Siebengliedriges Gebet:

In der Gegenwart der Heiligen Wesen, die sich in Buddha Amitabha verkörpern, sieben positive Handlungen ausführen

1. Verbeugung

2. Gaben darbringen

3. Falsche Taten bekennen

4. Sich an positiven Handlungen erfreuen

5. Die Ursache erzeugen, daß wir in zukünftigen Existenzen wieder mit den Buddhas zusammentreffen

6. Die Buddhas bitten, die Lehre zu erklären, wie wir unseren Geist weiterentwickeln können

7. Die positiven Eindrücke, die wir gesetzt haben, dem Ziel der Erleuchtung widmen

Rezitation des Mantras OM AMI DHEWA HRI : Sich vorstellen, daß durch unsere tugendhafte Praxis Buddha Amitabha sehr erfreut ist. Aus dieser Freude schickt Buddha Amitabha ein Doppel von sich in Form eines Lichtkörpers aus seinem Körper. Dieses Doppel von Buddha Amitabha geht auf uns über und wird mit uns eins. Unser alter Körper löst sich auf und wird zu Buddha Amitabha. Unser Körper, Rede und Geist wird eins mit Buddha Amitabha; wir nehmen seine Qualitäten an. Gleichzeitig haben wir Buddha Amitabha auch noch über dem Kopf. Im eigenen Herzen ist eine Mondscheibe, darauf ein Kissen und auf ihm der Buchstabe HRI. Um den Rand der Mondscheibe herum ist das Mantra OM AMI DHEWA HRI im Uhrzeigersinn. Dazu rezitiert man das Mantra. Aus dem Herz von Buddha Amitabha über unserm Scheitel fließt Nektar in unser Herz. Wir erbitten dadurch Erlangung von Körper, Rede und Geist von Buddha Amitabha. Das verhindert eine niedere Wiedergeburt. Bei einem Toten soll man das Mantra ins Ohr flüstern. Am Ende der Mantra-Rezitation soll man sich vorstellen, daß Licht aus dem Herzen Buddha Amitabhas in uns einfließt, das Hinderungen für eine Wiedergeburt im Reinen Land beseitigt.

Mandala darbringen:

Ein vollkommen reines Universum darbringen, das frei von Fehlern ist. Sich vorstellen, daß das ganze Universum in unserer Hand existiert. Dabei macht man ein Mudra, bei dem die beiden Ringfinger aneinandergelegt werden; das symbolisiert den Berg Meru. Die anderen paarweisen Finger stellen die 4 Kontinente in den 4 Hauptrichtungen dar. Das ist ein Reines Land, so wie Reine Wesen unsere Welt sehen. Dies setzt positive Eindrücke in unseren Geist. Anschließend Buddha Amitabha alle Objekte unserer Anhaftung, Hasses und Verwirrung darbringen, d.h. die Objekte, die die Fehler in unserem Geist aktivieren. Wut, Hass, Gier etc. können nicht mehr existieren, wenn wir Buddha die Objekte dafür darbringen.

Meditation der Übertragung:

1. Meditation über den Hohlen Körper: sich vorstellen, daß sich das Innere unseres Körpers in Licht auflöst und man eine luzide Gestalt in der Form von Buddha Amitabha annimmt. Dadurch lassen wir die Schwere unseres Körpers hinter uns.

2. Meditation über die Kanäle: in den Lichtkörper den Zentralkanal einbauen. Der Zentralkanal ist von vorne betrachtet genau in der Mitte des Körpers und hat den Durchmesser eines Pfeils. Seitlich betrachtet liegt er einen Finger breit vor der Wirbelsäule zur Körpervorderseite hin. Er geht vom höchsten Punkt des Schädels nach unten und hört 4 Finger breit unterhalb des Nabels auf. Dort verjüngt er sich wie der Schwanz einer Schlange und ist in diesem Endabschnitt hohl. Am oberen Ende geht der Zentralkanal leicht auseinander wie ein Trichter. Der Zentralkanal ist klar, durchscheinend, glatt und weich wie ein Lotosblatt. Auf Höhe des Herzchakras hat er einen Knoten wie ein Bambus. Durch den Zentralkanal haben wir eine Verbindung mit dem Zentralkanal von Buddha Amitabha, der sich über uns befindet. Wir stellen uns vor, daß der Zentralkanal von Buddha Amitabha nicht unterhalb des Nabels endet, sondern durchgeht und sich mit unserem Zentralkanal verbindet. Unser Zentralkanal dagegen ist nach unten verschlossen, damit der sehr subtile Geist nicht nach unten herauskann (gibt sonst niedere Wiedergeburt), sondern nur nach oben. Der sehr subtile Geist von uns befindet sich an unserem Herzen und der sehr subtile Geist von Buddha Amitabha befindet sich an seinem Herzen.

3. Meditation über die Tropfen: Der sehr subtile Geist befindet sich im Herzchakra. Wir visualisieren diesen sehr subtilen Geist als erbsengroßen Tropfen. Er ist weiß mit rötlichem Schimmer. Wir sollen das Gefühl haben, daß der Tropfen sehr leicht ist und bereit durch den Zentralkanal aufzusteigen zu Buddha Amitabha auf unserem Scheitel. Alle Geister (grob und subtil) sammeln sich in diesem Tropfen im Herzchakra. Unser Geist sammelt sich an der Stelle, auf die wir uns konzentrieren. Da wir uns auf die Stelle konzentrieren, wo sich der sehr subtile Geist befindet, sammeln sich auch alle anderen Winde an dieser Stelle.

4. Meditation über den Geisttropfen, der zum Reinen Land reist: man soll einen Geist der Entsagung entwickeln. Das ist eine Form der Weisheit, die erkennt, daß die weltlichen Dinge Begierden in uns erzeugen, die uns an Samsara fesseln. Abneigung gegen diese Welt entwickeln und den Wunsch in das Reine Land Sukhavati Welt einzugehen. Der Zentralkanal ist der Reiseweg dorthin, der Tropfen der Reisende, der Tropfen am Herzen Buddha Amitabhas ist das Ziel. Der Tropfen am Herzen Buddha Amitabhas ist ein rotes Licht in Größe eines Vogeleis. Den Zentralkanal soll man sich als Schacht vorstellen, durch den man hochschauen kann bis zum Tropfen an Buddha Amitabhas Herzen.

Bitte an Buddha Amitabha: Buddha Amitabha bitten, unsere äußeren und inneren Hindernisse zu beseitigen, Inspiration zu geben, daß wir in der Phowa-Praxis erfolgreich sind und er uns ins Reine Land Sukhavati führt. Vom Herzen Buddha Amitabhas strahlt Licht aus und zieht den Tropfen an meinem Herzen hoch. Die unteren Winde im Geist nach oben richten. HIK rezitieren, wenn der Tropfen nach oben befördert wird. Beim Erzeugen des Lautes HIK werden die Bauchmuskeln zusammengezogen. Es klingt eher wie Hi, wie bei einem Schluckauf.

1. HIK: Tropfen geht vom Herz zum Hals

2. HIK: Tropfen geht vom Hals zum Scheitel

3. HIK: Tropfen geht vom Scheitel zum Herz von Buddha Amitabha

Den Atem anhalten, wenn der Tropfen im Herzen Buddha Amitabhas ist. Sich daran erinnern, daß es noch nicht Zeit ist, ins Reine Land zu gehen. Beim Ausatmen KA rezitieren; der Tropfen sinkt herab ins eigene Herz. Den Vorgang des Hinaufschießens und Herabbringen des Tropfen sieben mal wiederholen. Dann die Bitten an Buddha Amitabha wiederholen. Den Ablauf des Bittens und des siebenmaligen Hinauf- und Herabbringen des Tropfen dreimal wiederholen. Sich vorstellen, daß Buddha Amitabha in unseren Körper eingeht, zum Herzen kommt, dort immer kleiner wird und mit unserem Geisttropfen eins wird. Das obere Ende des Zentralkanals (Scheitelchakra) mit einem Doppelvajra versiegeln. Das stabilisiert, damit der Geist nicht vorzeitig den Körper verlässt.

Widmung: Die Verdienste, die durch diese Praxis entstanden sind, dem Wohl aller leidenden Wesen widmen. Man soll die ganze Praxis aus reiner Motivation heraus machen. Eine reine Motivation ist, ins Reine Land von Buddha Amitabha einzugehen, weil wir schnell unseren spirituellen Weg vollenden wollen. Wenn wir selbst Buddha werden, haben wir die Kraft, anderen Wesen zu helfen und sie auch in diesen Zustand zu führen.

Wiederholung der Übung: im Retreat macht man an 21 Tagen 4 Sitzungen pro Tag. Erfolg ist erkennbar, wenn sich Wasser oder eine Vertiefung am Scheitelchakra befinden oder im Traum Zeichen auftauchen.

Traumzeichen:

Man träumt, daß man im Land der Glückseligkeit wiedergeboren wird; Buddha Amitabha trifft; fliegen kann; nach Westen reist; seinem spirituellen Lehrer immer wieder begegnet; ein/n attraktive/n Mann/Frau trifft, den/die man noch nie zuvor gesehen hat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Reiki und Mineralien, Dagmar Bernhard M.A.  | DagmarBernhard@aol.com